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Doppelter Fokus
© 2004 NAPsy -Design-  
2. Schritt: Graphisches Design

 

Nachdem die Inhalte festgelegt, gegliedert und ausformuliert worden sind, beginnt die Planung eines Designs, das die Aussage so gut wie möglich unterstützt.

 

Auch hierbei ist nicht nur künstlerische Originalität gefragt, sondern auch die Psychologie. Der Empfänger der Werbebotschaft soll nämlich nicht nur auf die Werbung aufmerksam werden, sondern sie auch verstehen, sie möglichst positiv bewerten und möglichst lange im Gedächtnis behalten.

 

Einige wichtige psychologisch wirksame Design-Arbeitsmittel sind:

 

Farben                                                                

Farben sind Symbol- und Bedeutungsträger. Sie können eine Signalwirkung haben (Rot gilt z.B. als Warnung oder als Hingucker) oder auch bestimmte Gefühle und Assoziationen beim Betrachter erzeugen. Grün eignet sich z.B. gut zur Unterstützung von Inhalten, die mit Natur und Umwelt zu tun haben.

Nicht alle Farben haben einen positiven Beigeschmack. Auch das kann für die Werbung genutzt werden, z.B. zur Darstellung unerwünschter Zustände („So sähe die Welt ohne unser Produkte aus")                    

Die Arbeit mit Farben sollte subtil erfolgen. Weiterhin ist, vor allem bei internationalen Web-Seiten, zu beachten, dass in unterschiedlichen Kulturkreisen ein und dieselbe Farbe ganz unterschiedliche Bedeutungen haben kann.

Formen                                                                 

Wie bei den Farben können auch bestimmte Formen Bedeutungen vermitteln. Es zählt die Gesamtgestalt des Werbeträgers (Format), aber auch die Gestalt von einzelnen Elementen, z.B. des Logos.

Im Bereich der Formen spielen Symmetrie und die Gestaltgesetze ( Psychologie und Design) eine große Rolle. Eine symmetrische Anordnung vermittelt Ordnung und Ruhe, Asymmetrie steht für Innovation und Kreativität. Je nach Werbebotschaft kann entweder das eine oder das andere angemessen sein.

 

Text-Bild-Passung

Allgemein gesprochen ist es immer von Vorteil, wenn man seine Textbotschaft mit graphischen Elementen (Fotos, Zeichnungen, Animationen etc.) bereichert.

Allerdings müssen diese den Text auch wirklich unterstützen und die Wahrnehmungskapazität des Betrachters nicht unnötig belasten. Es bedarf der Berücksichtigung einiger wichtiger psychologischer Aspekte, die vom jeweiligen Kontext abhängen.

Beispiel

 

Anordnung von Text und Bildern

Auch hier gilt es, wahrnehmungstheoretische Gesichtspunkte zu beachten. Beispielsweise wird Text, der über einem Bild steht, oft vom Betrachter gar nicht

 

 

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