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Ψ und Design

Doppelter Fokus
© 2004 NAPsy -Design-  
1. Schritt: Inhalt vor Design

 

Bevor man sich daran macht, technisch ausgeklügelte und optisch ansprechende Designs für Webseiten, Faltblätter etc. zu entwerfen, muss zunächst  die Werbebotschaft inhaltlich vollständig und in klar strukturierter Form stehen. Erst dann kann ein Design entworfen werden, das zur Aussage (z.B. zum Produkt oder zum Firmenimage) passt.

 

Es ist sehr wichtig, diese Reihenfolge strikt einzuhalten. Ansonsten besteht die Gefahr von „inkongruenten Aussagen“, bei denen die graphische Darstellung nicht vollständig oder gar nicht der Textaussage entspricht. Die Botschaft wird dann nicht durch das Design unterstützt, sondern eher verschleiert.

 

Logische Brüche und ungewollte Redundanzen führen beim Empfänger der Botschaft zu Verwirrung oder Überforderung und beim Werbenden oft zu kostspieligen nachträglichen Korrekturen. Aus diesem Grund sollten auch Design-Fertiglösungen, in die der eigentliche Inhalt dann „nur noch“ eingetragen wird, unbedingt vermieden werden.

Professionelles Design beginnt mit dem Zusammentragen, Auswählen, Gliedern und Ausformulieren von Inhalten. Die Inhalte werden dabei (z.B. in Interviews) vom „Fachmann“ geliefert, also von demjenigen, der sich mit dem Produkt und seinen Vorzügen am besten auskennt.

 

Die Aufbereitung der Inhalte erfolgt optimalerweise unter Berücksichtigung gedächtnis- und wahrnehmungs-psychologischer Lese-Aspekte. Wichtige Kriterien sind, neben fehlerfreier Sprache, vor allem Verständlichkeit, Zusammenhang und Übersichtlichkeit. Dabei liegt der Fokus immer auf der Zielgruppe und ihren (Vor-) Kenntnissen.

 

Beim Web-Design kommt hinzu, dass mit Ebenen-Verlinkungen (absteigend von Haupt- zu Detailinformation) gearbeitet wird (s. Schematheorie) und eine klare Inhaltskategorisierung besonders wichtig ist. Im Internet gilt zudem immer: Weniger ist mehr, und kürzer ist klarer.

 

2. Schritt: Graphisches Design

 

 

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